Neu: der Brennkosten-Rechner
Was kostet ein Brand wirklich, was kostet ein Kilo, was kostet ein Teller? Rechne es jetzt mit deinen eigenen Zahlen durch, in drei Schritten, ohne Anmeldung.

Die meisten Studios wissen, was sie pro Kilo verlangen. Was ein Brand sie selbst kostet, wissen die wenigsten. Dafür gibt es jetzt den Brennkosten-Rechner.
Drei Schritte, deine Zahlen
Der Rechner geht denselben Weg, den wir im Leitfaden zu den Stromkosten beschrieben haben, nur dass du jetzt nichts mehr selbst rechnen musst.
Schritt 1: Was kostet ein Brand? Anschlussleistung vom Typenschild, Brenndauer, ein Auslastungsfaktor und dein Strompreis. Dazu die Blöcke, die in der Excel-Zeile Brennkosten gern vergessen werden: Abschreibung des Ofens, Regale und Stützen, deine Arbeitszeit, ein Anteil an der Miete.
Schritt 2: Was kostet ein Kilo, und was verlangst du? Die Kosten je Brand verteilen sich auf die Ware, die drin ist. Du trägst ein, was du heute je Kilo nimmst, und siehst, was davon bleibt. Ein halb voller Ofen kostet pro Kilo doppelt so viel, das zeigt der Rechner ungeschönt.
Schritt 3: Was kostet dann ein Teller? Dein Preis aus Schritt 2, angewendet auf ein einzelnes Stück. Mit Aufrunden, Mindestpreis und Freikontingent, wenn du sie einschaltest.
Ein Beispiel zum Einordnen
Mit den voreingestellten Werten, einem 6-kW-Ofen, zehn Stunden Glasurbrand, 0,30 Euro je Kilowattstunde und 12 Kilo Ware im Ofen, landet der Rechner bei 37,80 Euro je Brand und 3,15 Euro je Kilo. Verlangst du 8 Euro je Kilo, bleiben dir 4,85 Euro je Kilo und 58,20 Euro je vollem Brand.
Diese Zahlen sind Annahmen, keine Empfehlung. Tausch sie gegen deine, die Rechenschritte bleiben gleich. Nichts wird gespeichert, du brauchst kein Konto.
Und danach
Wenn du deine Regeln einmal kennst, willst du sie nicht jeden Monat neu im Kopf durchgehen. Genau diese Regeln richtest du in WheelOwl einmal ein, danach rechnet die Brennkosten-Abrechnung am Ofen für dich. Aber erst mal: rechne.